Aktuelle Pressemitteilungen des Literamus 

Pressemitteilung – RES 62 „Gartenkünstler Ernst Finken – vom Volksgarten zur Werkbundausstellung“ am 25.3.2026 in der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen

„Rodenkirchen erinnert sich“ mit Kulturwissenschaftler Dr. Cornelius Steckner. Thema heute:

Der Gartenkünstler Ernst Finken – „Vom Volksgarten zur Werkbundausstellung“

Die erste Veranstaltung 2026 – im 20. Jahr von RES – ist dem Garten-künstler Ernst Finken gewidmet, der im Zuge der von dem damaligen Bürgermeister Wilhelm von Becker angestoßenen Begrünung Kölns mit seinem preisgekrönten und in ganz Europa nachwirkenden Entwurf für den Volksgarten von 1887 für Köln wirkte. Das tat er auch durch seine Beteiligung an der weltberühmten Ausstellung des Deutschen Werkbundes e.V. von 1914, die in Deutz stattfand. Er nahm als Rodenkirchener DWB-Mitglied teil.

Das Ausstellungsgelände umfasste über 50 exemplarische Gebäude, deren Erscheinung, Verwendung, Ausstattung, Einrichtung und Gärten der breiten Öffentlichkeit vorbildliche Beispiele für eine zeitgemäße, moderne Formgebung vorstellen sollten.

Der Kölner Zoo geht in seiner heutigen Gestalt auch auf Ernst Finken zurück und von 1891 -1896 war er Gartendirektor der Flora.

Später hatte er eine berühmte Baumschule in Rodenkirchen. Hier befindet sich heute seit über 40 Jahren „Finkens Garten“, ein Naturerlebnis-Biotop, vor allem für Kinder, mit spannenden Themenbereichen. Finkens Garten bietet auch Einblick in die hiesige Imkerei. Verschiedene Honigsorten kann man probieren.

Eintritt frei!

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Pressemitteilung – „Max und Moritz“-Lesung Michael Schikowski, Musik: Salonbrass Rodenkirchen am 15.4.2026 in der Stadtteilbibliothek

MAX & MORITZ

Eine Bubengeschichte in 7 Streichen – Michael Schikowski liest aus Wilhelm Busch. Mit moralisch-musikalischer Unterstützung von Salonbrass Rodenkirchen.

Wie erleben mit Michael Schikowski einen lebhaften Rezitator, der die bekannte Geschichte der beiden bösen Buben als Geißel braver Bürger humorvoll und mit kritischem Unterton zu den gesellschaftlichen Gepflogenheiten jener Zeit vorträgt. Unterstützt wird er dabei vom „Salonbrass Rodenkirchen“, einer Gruppe von Blechbläsern, die geistliche und weltliche Musik darbieten und Teil der lebendigen Musikszene in Rodenkirchen sind.

„Max und Moritz“ von Wilhelm Busch ist für seinen Bild- und Wortwitz, aber auch den gelegentlich derben Humor unsterblich geworden. Die unverdrossen und bierernst vorgetragene Moral, die die Verse von der „Übeltäterei“ der Knaben begleiten, stehen in krassem Widerspruch zur Freude an der Überzeichnung der Episoden. Zudem verabschiedet sich mit „Max und Moritz“ von 1865 das Genre der Verserzählung endgültig von der Literaturbühne. Wir erleben hier den letzten Seufzer eines altehrwürdigen Genres. Danach hat das Moralische als Aufgabe der Literatur ausgedient.

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