Im Rahmen von RES erleben Sie auch die Vorstellung des neuen Buches von Cornelius Steckner und Winfried Seibert:
„Die Leben des Heinz D. Stuckmann – Es blieben Lennartzhof und Journalistenschule“.

Literamus e.V., der rührige Förderverein der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen lädt ein zur Geschichtswerkstatt „Rodenkirchen erinnert sich“ (RES 64) mit Dr. Cornelius Steckner.

Dieses Mal geht es um die Bedeutung der Gartenanlagen Rodenkirchens für die Kölner Stadtentwicklung. Im Rahmen der Sicherung und Ergänzung der grünen Infrastruktur ist der Lennartzhof – die letzte erhaltene historische Hofanlage Rodenkirchens – ein besonderes Bau- und Naturdenkmal mit einer mächtigen Kastanie, die im ursprünglichen Hofgarten wohl im späten 18. Jahrhunderts gepflanzt wurde. Damalige Gartenanlagen waren in dieser Zeit auf über 200 Jahre angelegt.

Dem alten Vierseithof wurde unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes (seit 1980) durch moderne Wohnungen und Gewerbe neues Leben gegeben.

Zu RES 64 wird dann auch das Buch von Winfried Seibert und Dr. Cornelius Steckner „Die Leben des Heinz D. Stuckmann. Es blieben Lennartzhof und Journalistenschule“ vorgestellt, das von der Hofrenovierung für die Journalistenschule und dem Kauf der Parzelle mit der alten Kastanie in 1994 als dem „Ensemble Lennartzhof“ ausgeht. Dabei wird auch das kontroverse Leben des letzten Eigentümers, Heinz D. Stuckmann, thematisiert. Der Gründungsdirektor der bekannten Kölner Journalistenschule war einige Jahre unerkannt für die STASI tätig.

Das Ensemble Lennartzhof ist ein Schlüssel zum Verständnis der über 200 Jahre alten Gartenanlage des Kölner Südens: Vom Herrengarten zum Stadtgrün.

Alle interessierten Bürger sind eingeladen.

Teilnahme kostenfrei!